Fussball: Tagesbericht vom Traininglager der Nati

Sforza und Henchoz mögen sich wieder

publiziert: Mittwoch, 29. Aug 2001 / 20:21 Uhr

Bern - Drei Tage vor dem bedeutungsvollen WM-Qualifikationsspiel der Schweiz gegen Jugoslawien in Basel hat Nationalcoach Köbi Kuhn die Intensität seiner Trainings gesteigert.

Er setzte seine 20 gesunden Kaderspieler einer Belastungsprobe aus und forderte sie hart. Einzig Raphaël Wicky blieb mit seiner Verletzung im rechten Knie im Hotel am Zürichberg.

Freude überwiegt aber dennoch im Trainingsbetrieb, in dem Kuhn zwar Konzentration und Einsatz verlangt, aber auch für einen guten Spruch und etwas Privatsphäre zugänglich ist. So begrüsste er am Rande des Trainingsfelds auf der Fluntern beim Zürcher Zoo seinen einstigen FCZ-Teamkollegen Walter Kellas herzlich und tauschte alte Erinnerungen aus den 60er-Jahren aus. Auch die beiden Leistungsträger Stéphane Henchoz (Liverpool) und Ciriaco Sforza (Bayern München) scheinen sich nach den Querelen zum Schluss der Aera Trossero ausgesöhnt zu haben. Jedenfalls sprechen und lächeln sie oft miteinander, was von der guten Moral in der Mannschaft zeugt.

Obwohl sich Kuhn trotz öffentlichen Trainings (»Versteckspielen können wir vor dem WM-Final in Japan...») nicht in seine Dispositionen blicken lässt und auch Fangfragen neugieriger Journalisten geschickt ausweicht, macht es den Anschein, dass das Gerippe in jeder Reihe feststeht. Im Tor beginnt Pascolo, der Kuhns Vertrauen geniesst. In der Abwehr setzt er auf Henchoz, im Mittelfeld auf Servettes Aggressivleader Fournier und im Sturm auf Routinier Chapuisat, der seine Knöchelverletzung gänzlich ausheilen konnte und unbekümmert in jegliche Zweikämpfe steigt. Doch wie baut Kuhn seine Mannschaft um seine vier Leistungsträger? «Die Besten werden spielen. Ich habe noch drei Tage Zeit, meine Beobachtungen zu intensivieren. Es bieten sich mir einige Möglichkeiten. Auf drei, vier Positionen habe ich die angenehme Qual der Wahl. Viele sind erfreulicherweise in Form, alle ziehen mit und wollen spielen. Diese Erkenntnisse motivieren auch den Trainer zusätzlich.»

Basler Ergic im U21-Team

Im 21-Mann-Kader des jugoslawischen U21-Teams für das EM- Ausscheidungsspiel gegen die Schweiz am Freitagabend in Luzern taucht der Name von Ivan Ergic auf. Der 20-jährige Mittelfeldspieler des FC Basel ist australisch-jugoslawischer Doppelbürger und kommt auf der Allmend zum zweiten Mal in Jugoslawiens Nachwuchsequipe zum Einsatz. Auch dem neuen Nationalcoach Dejan Savicevic sind Ergics Qualitäten schon aufgefallen. Er sei ein interessanter Mann für die Zukunft, meinte der ehemalige Star-Fussballer von Roter Stern Belgrad und Milan.

Sorgen bereiten Savicevic seine beiden Eindhoven-Söldner Ivica Kralj und Mateja Kezman. Sowohl Torhüter Kralj, der beim Klub von Johann Vogel nicht regelmässig zum Einsatz kommt, als auch Stürmer Kezman, der beim 6:0 auf den Färöer-Inseln dreimal traf, sind angeschlagen. Kralj hat Kniebeschwerden, Kezmann zwickts im Oberschenkel. Aber bis Samstag dürften beide wieder ganz bei Kräften sein.

(sda)

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