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Sion wieder im Rampenlicht

publiziert: Donnerstag, 14. Sep 2006 / 07:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 15. Sep 2006 / 10:45 Uhr

Die Schweizer Klubs werden heute Donnerstag in der 1. UEFA-Cup-Hauptrunde mit schwierigen bis lösbaren Aufgaben konfrontiert.

Virgile Reset: «Wir wollen von uns reden machen.»
Virgile Reset: «Wir wollen von uns reden machen.»
ASL-Leader Sion empfängt in Genf den Bundesliga-Spitzenklub Leverkusen. Der FCB (gegen Rabotnicki) und GC (in Schweden gegen Atvidaberg) sind zu favorisieren.

Auf Nationalmannschafts-Ebene sorgt die Schweiz seit zwei Jahren für positive Schlagzeilen. Nun bietet sich den Klubs die Möglichkeit, sich im europäischen Schaufenster zu präsentieren.

Die 40 Sieger der 1. Hauptrunde qualifizieren sich für die Gruppenphase im Herbst mit je vier Spielen.

Sion: Support von 15 000 im Genfer Exil

Sion steigt nach zuletzt vier Siegen in Serie mit grossem Selbstvertrauen ins Hinspiel gegen Bayer Leverkusen. Der unerwartet erfolgreiche Parcours in der heimischen Meisterschaft, der mit der Übernahme der Leaderposition einen ersten (frühen) Höhepunkt erreicht hat, hinterlässt im Walliser Klub durchwegs positive Gedanken.

«Das ist eine ideale Gelegenheit, von uns reden zu machen und uns zu zeigen. Wir wollen beweisen, dass Sion weiterkommen kann, auch wenn die Favoritenrolle nicht bei uns liegt», sagte der französische Flügel Virgile Reset. «Es liegt an uns, Präsenz zu markieren - auch gegen einen Grossen der Bundesliga.»

Im «Exil» im Stade de Genève, wo in der Qualifikation der österreichische Vertreter Ried 1:0 bezwungen wurde, rechnet der FC Sion laut Präsident Christian Constantin mit der Unterstützung von rund 15 000 Zuschauern. «Wir hoffen auf einen grösseren Aufmarsch als beim Schweizer Länderspiel gegen Costa Rica (12 500 Zuschauer - Red.).» Die kontinentale Live-TV-Abdeckung durch den Branchensender Eurosport spült dem Cupsieger immerhin 320 000 Franken in die Klubkasse.

Bayer Leverkusen, das vor vier Jahren noch im Final der Champions League unglücklich gegen Real Madrid verloren hat, gibt sich vor dem Kräftemessen mit dem Leader der Axpo Super League bescheiden. «Wir treten in Genf nicht als Favorit an, obwohl wir überzeugt sind, dass wir bestehen können», formulierte es Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

Spätestens nach dem kläglichen Erstrunden-Out im UEFA-Cup gegen ZSKA Sofia vor Jahresfrist ist man beim derzeitigen Achten der Bundesliga auf der Hut. Auch das knappe Weiterkommen im deutschen Cup am letzten Wochenende war Warnung genug. Gegen Zweitligist Koblenz reüssierten Tranquillo Barnetta und Co. erst im Penaltyschiessen. «Und Sion wird nicht einfacher als das Spiel in Koblenz», hob Trainer Michael Skibbe den Mahnfinger.

Basel: Via Balkan in den Gruppen-Pool

Basels Chancen, zum dritten Mal in Serie die unter Umständen lukrative Gruppenphase zu erreichen, sind ohne Zweifel gross. Zum einen demonstrierte der FCB im Klassiker gegen Meister FC Zürich (2:1) am Sonntag Aufwärtstendenz, andererseits zählt der mazedonische Champion ZFK Rabotnicki Skopje international zur Leichtgewichtskategorie.

Im Koeffizienten-Ranking der UEFA ist der nicht sonderlich populäre Stadtklub mit 1,76 Punkten an drittletzter Stelle von 80 Teams positioniert - Basel weist zum Vergleich einen Wert von 49,53 auf.

Seit der politischen Trennung von der jugoslawischen Republik 1991 gewann zehnmal eine Equipe aus Skopje den Landestitel. Rabotnicki löste Vardar mittlerweile als nationaler Branchenleader ab. Dank dem finanziellen Support von Hauptsponsor Trifun Kostovski kann sich der Meister der letzten beiden Saisons ein rund 1,5 Millionen Euro teures Team leisten.

Vier Akteure zählen zum erweiterten Kader der mazedonischen Nationalmannschaft, unter ihnen Keeper Tome Pacovski. Zwei der ersten vier Ligaspiele hat Rabotnicki bereits verloren und ist nur im Tabellenmittelfeld klassiert.

Christian Gross peilt gegen Rabotnicki einen Heimsieg ohne Gegentor an: «Wir wollen die Basis zum Weiterkommen zu Hause legen.» Vom Widersacher, der in der Champions-League-Qualifikation den ungarischen Vertreter Debrecen mit dem Gesamtskore von 5:2 abfertigte, dann aber gegen Lille chancenlos scheiterte, spricht der Coach der Bebbi mit dem gebotenen Respekt: «Die Mannschaft besitzt einen gewissen internationalen Touch und ist besser als Siroki vor einem Jahr.» Gegen die Bosnier aus Brijeg vollzog der FCB den letzten Schritt in den Pool der besten 40 UEFA-Cup-Teilnehmer.

GC: Unterschätzungsgefahr minimieren

Auf dem Papier treffen die Grasshoppers in dieser ersten Hauptrunde auf den schwächsten der drei Schweizer Gegner. Zweitligist Atvidaberg rutschte nur via Hintertüre in den Europacup, weil Cupfinal-Bezwinger Djurgarden als Meister bereits als Teilnehmer an der Champions-League-Qualifikation feststand.

Als momentan Neunter der zweithöchsten Liga und mit über 20 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer kann der Verein aus dem Südosten Schwedens auch diese Saison nicht auf eine Rückkehr in den Spitzenfussball hoffen.

Die erfolgreichen Zeiten des schwedischen Vereins liegen 30 Jahre zurück: 1973 und 74 wurde man zweimal Meister und brachte Bayern München im Meistercup zum Verzweifeln. Der spätere Meistercupsieger qualifizierte sich im Herbst 1973 erst im Penaltyschiessen mit 4:3 für die nächste Runde. Ein Jahr darauf schafften es die Schweden bis in die Viertelfinals, wo sie dann Barcelona - allerdings in zwei Auswärtsspielen - klar (0:2/0:3) unterlagen.

«Im Hinterkopf der Spieler wird immer sein, dass der Gegner nur zweitklassig ist. Auch wenn Atvidaberg in der letzten Runde den norwegischen Spitzenklub Brann Bergen (3:3, 1:1) aus der Konkurrenz warf», sagt GC-Präsident Walter Brunner, der aber darauf vertraut, dass Trainer Krassimir Balakov die Unterschätzungsgefahr stark minimieren wird.

Dieser sagt: «Ich sehe uns nicht als Favorit. Das sind wir erst, wenn wir uns durchgesetzt haben.» Balakov muss in Norrköping, wohin Atvidaberg mangels europacuptauglichem Stadion ausweichen muss, auf Innenverteidiger Matthias Langkamp (krank) verzichten. Für ihn wird Roland Schwegler zum Einsatz kommen.

Die Partien im Detail und mögliche Aufstellungen.

Sion - Bayer Leverkusen
Donnerstag, 20.30 Uhr (live SF2/Eurosport). -- Stade de Genève, Genf. -- SR Malek (Pol).

Sion: Vailati; Gaspoz, Kali, Joao Pinto, Arnaud Bühler; Gelson Fernandes, Yahiaoui; Reset, Obradovic, Regazzoni; Kuljic.

Leverkusen: Butt; Castro, Juan, Madouni, Stenman; Schneider, Rolfes, Barnetta; Freier, Barbarez, Woronin.

Bemerkung: Sion ohne Carlitos, Chihab, Di Zenzo, Meoli, Leverkusen ohne Kiessling, Ramelow (alle verletzt).

Basel - Rabotnicki Skopje
St.-Jakob-Park. -- Donnerstag, 14. September, 20 Uhr. -- SR Tudor (Rum).

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Nakata, Chipperfield; Ba; Kuzmanovic, Ergic, Buckley; Cristiano, Petric.

Bemerkung: FCB ohne Carignano, Dzombic, Eduardo, Smiljanic (alle verletzt).

Atvidabergs FF - Grasshoppers
Idrott-Parken, Norrköping (Sd). -- Donnerstag, 14. September, 19.30 Uhr. -- SR Kuipers (Ho).

GC: Coltorti; Sutter, Schwegler, Weligton, Jaggy; Renggli, Seoane; Pinto, Eduardo, Dos Santos; Ristic.

Bemerkung: GC ohne Denicolà (verletzt), Langkamp (krank).

(rr/Si)

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