Splitter zur WM 2010
publiziert: Donnerstag, 1. Jul 2010 / 23:37 Uhr
Spaniens Fan Manolo in Schweizer Begleitung. (Archivbild)
Spaniens Fan Manolo in Schweizer Begleitung. (Archivbild)

Spanien muss im WM-Viertelfinal auf den berühmtesten Fan verzichten. Trommler Manolo musste mitsamt seinem Arbeitsgerät die Heimreise antreten, da er an Grippe erkrankte.

Falls die «Furia Roja» allerdings das Endspiel erreichen sollte, plant der 61-Jährige allerdings eine zweite Reise nach Südafrika: «Ich würde definitiv zurückkommen, auch wenn es mich das Leben kosten sollte.»

Begeisterter Empfang für Chilenen

Die chilenische Nati ist nach dem Achtelfinal-Out in der Heimat begeistert empfangen worden. Tausende Fans säumten die Strassen der Hauptstadt Santiago, um ihren Lieblingen zu huldigen. Staatspräsident Sebastian Pinera sprach vom «besten Abschneiden Chiles in der Geschichte.»

Klares Statement von Queiroz...

Während andere Trainer nach dem Ausscheiden wahlweise entlassen werden oder ihr Amt zur Verfügung stellen, schliesst Portugals Nationalcoach Carlos Queiroz seinen vorzeitigen Abgang aus. «Das steht überhaupt nicht zur Diskussion. Wenn ein Nationaltrainer zurücktreten soll, weil er 0:1 gegen Spanien verloren hat, dann ist irgendetwas falsch. Spanien gehört zu den grossen Favoriten.»

...und vom serbischen Verband

Der serbische Verband hält trotz des Vorrunden-Scheiterns an Trainer Radomir Antic fest. In einem Communiqué hiess es, man wolle dadurch die nötige Kontinuität erreichen.

Schädliches WM-Fieber in Brasilien

Die Begeisterungsfähigkeit Brasiliens für Fussball ist grenzenlos -- und schädlich für die Wirtschaft. Laut dem Handelsverband in Rio hat der Einzelhandel in der Metropole seit WM-Beginn 55 Millionen Dollar Verlust gemacht. An Spieltagen mit Beteiligung der «Seleção» gingen die Umsätze um 50 Prozent zurück, an Wochenenden mit brasilianischem WM-Einsatz sogar noch mehr. «Wenn Brasilien in den Final kommt, werden sich die Umsatzeinbussen im gesamten Land auf 550 Millionen Dollar belaufen», rechnete der Präsident des Handelsverbands vor.

Edel-Vuvuzela nach Russland

Vor Ort kostet eine Vuvuzela aktuell weniger als acht Euro (69 südafrikanische Rand), ein russischer Geschäftsmann bestellte sich nun in Österreich aber eine exklusive Deluxe-Variante des lärmigen Blasinstruments aus Südafrika. Ein Goldschmied aus Linz fertigte eine Luxuströte an, auf deren Plastikhülle er Weissgold und Diamanten nietete. Der Russe will die rund 17'000 Euro teure Vuvuzela zum WM-Final einem südafrikanischen Geschäftspartner als Geschenk überreichen.

Nakamura nicht ganz 100

Shunsuke Nakamura hat nach Japans WM-Out seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt. Der bekannteste Fussballer des Landes, der in Europa unter anderem für Espanyol Barcelona und Celtic Glasgow tätig war, antwortete nach einem Kurzeinsatz in Südafrika: «Mein nächstes Spiel für Japan? Es wird keines geben.» Nakamura, der 2002 trotz ausgezeichneter Form nicht für die Heim-WM nominiert worden war, brachte es auf 98 Länderspiele und 24 Tore.

Russland als Weltmeistertipp

Offensichtlich nicht ganz im Bild über das aktuelle Sportgeschehen waren ein paar Teilnehmer einer WM-Umfrage in Russland. Von 1600 Personen in 130 Städten beantworteten bemerkenswerte acht Prozent die Frage nach dem Weltmeister mit Russland, zwei Prozent mit der Türkei. Die Russen waren in der Barrage an Slowenien gescheitert, die Türkei wurde in der Gruppe 5 hinter Spanien und Bosnien-Herzegowina Dritter.

Medien als Feind Nummer 1

Für Südafrika waren nach Ansicht der örtlichen WM-Organisatoren die internationalen Medien vor der Fussball-Weltmeisterschaft «unser schlimmster Feind». Ohne die «negative Presse vor allem in Deutschland und Grossbritannien wären mehr Menschen zur WM gekommen», glaubt Laurine Platzky, WM-Koordinatorin der Provinz Western Cape. Nun zeige sich, dass die überwältigende Mehrheit der Besucher begeistert sei und sich absolut sicher fühle, sagte Winde. Südafrika sei es gelungen, allen Widrigkeiten zum Trotz eine «positive Botschaft» in die Welt zu senden.

(bert/sda)

 
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