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St. Gallen wie ein Champion: Mit 2:0 gegen Chelsea weiter

publiziert: Donnerstag, 28. Sep 2000 / 23:06 Uhr

Zürich - Sensationelle Leistung des Schweizer Meisters Si. Schlicht sensationell: St. Gallen machte das kaum Erwartete wahr und eliminierte den englischen Cupsieger Chelsea aus dem UEFA-Cup. Gegen den klaren Favoriten trafen Sascha Müller und Charles Amoah in der 19. und 35. Minute zum 2:0, was die St. Galler nach dem 0:1 im Hinspiel in die 2. Runde brachte.

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Der Hardturm war wie schon in der Champions-League-Qualifikation fest in St. Galler Hand. Auch Prominenz, die sonst nicht so oft auf Fussball-Plätzen zu sehen ist, fand sich ein. Die im St. Galler Rheintal aufgewachsene Martina Hingis liess es nicht nehmen, den Schweizer Meister zu unterstützen.

Die St. Galler spielten, der Kulisse -- durchaus würdig -- denn auch wie Champions auf. Sie lancierten Angriff um Angriff, und an den gefährlichen Aktionen war fast immer das gleiche Quartett beteiligt. Amoah zeigte seine Klasse noch und noch, sein Sturmpartner Gane setzte die unsicher wirkende Innenverteidigung mit Leboeuf und Bogarde, der den verletzten Desailly vertrat, ebenfalls unter Druck. Der Ghanaer und der Rumäne erhielten an den Flanken von Jairo und Müller optimale Unterstützung. Vergab Gane zunächst zwei Möglichkeiten und zwang Müller Chelsea-Keeper Cudicini zu einer Glanzparade, traf Müller im zweiten Versuch. Nach Zuspiel von Amoah düpierte er Leboeuf gekonnt und schob abgebrüht zum 1:0 ein.

Eine Passfolge Amoah-Gane-Amoah führte zum ebenfalls glänzend herausgespielten 2:0. Zwischen den beiden Treffern verletzte sich Roberto di Matteo schwer. Der Italo-Schweizer bezahlte ein Grätschen in die Beine von Imhof teuer und musste mit Verdacht auf einen Beinbruch ins Spital transportiert werden.

Gane-Müller-Gane lauteten die Stationen jener Aktion, die fast zum 3:0 geführt hätte. Doch die St. Galler verdienten sich auch ein Gesamtlob. Jeder Spieler von Marcel Koller setzte sich generös ein und legte überdies ein enormes Laufpensum hin. Dal Santo und Nixon auf der linken, Zellweger und Müller auf der rechten Seite wurden zu "Zweiweg-Spielern", rannten fast Non-Stop vorwärts und zurück. Ausserdem bot St. Gallen auch spielerisch die beste Leistung einer Schweizer Mannschaft seit einiger Zeit. St. Gallen knüpfte dort an, wo die Grasshoppers in der Champions League bei ihren Erfolgen gegen Ajax Amsterdam, die Glasgow Rangers und Auxerre aufgehört hatten.

Klar mussten die Ostschweizer ihrem hohen Rhythmus Tribut zollen und bekam Chelsea das Spiel nach dem Wechsel besser in den Griff. Es dauerte jedoch genau 60 Minuten, bis das St. Galler Tor erstmals in Gefahr geriet. Della Bona schoss aus 20 Metern, Stiel parierte den Schuss. Der eingewechselte Aleksidze traf in der 73. aus ähnlicher Position zum Glück der St. Galler nur die Latte. Es begann nun die Spielphase, in der die Abwehr mit Zwyssig, Imhof, Zellweger und Dal Santo immer mehr gefordert wurde. Und in den letzten zehn Minuten stand St. Gallen fast nur noch in der eigenen Platzhälfte. Doch was vor dem Spiel als sehr, sehr schwieriges, ja fast utopisches Unterfangen bezeichnet wurde, gelang: St. Gallen rettete das 2:0 über die Zeit und eliminierte das grosse Chelsea aus dem UEFA-Cup.

St. Gallen - Chelsea 2:0 (2:0)

Hardturm. -- 15 266 Zuschauer. -- SR Garibian (Fr). -- Tore: 19. Müller 1:0. 35. Amoah 2:0.
St. Gallen: Stiel; Zellweger, Imhof, Zwyssig, Dal Santo; Müller (88. Contini), Guido, Jairo, Nixon (72. Colacino); Amoah, Gane (68. Berger).
Chelsea: Cudicini; Panucci (46. Aleksidze), Leboeuf, Bogarde, Le Saux; Di Matteo (33. Dalla Bona), Melchiot, Morris, Flo; Zola, Hasselbaink.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Walker und Ersatzgoalie Alder (beide verletzt); Chelsea ohne Desailly, Wise, De Goey und Stanic (alle verletzt) sowie Babayaro (Olympia-Auswahl Nigeria). 33. Di Matteo mit Verdacht auf Beinbruch ausgeschieden. 73. Lattenschuss Aleksidze. 90. Amoah-Tor wegen Abseits aberkannt. Verwarnungen: 70. Leboeuf (Foul), 77. Müller (Zeitspiel), 85. Dalla Bona (Foul), 86. Jairo (Foul).

(klei/sda)

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