Ultimatum für Servette

publiziert: Dienstag, 25. Jan 2005 / 21:00 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Feb 2005 / 11:43 Uhr

Die Spieler des finanziell schwer angeschlagenen Servette Genf haben ihrem Verein ein Ultimatum gestellt. Sollten bis Mittwochabend keine konkreten Rettungsaussichten bestehen, stellen sie den Trainingsbetrieb ein.

Trainer Adrian Ursea und seine Spieler haben aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben.
Trainer Adrian Ursea und seine Spieler haben aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben.
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Die Spieler, die seit Monaten ohne Lohn in Genf ausharren, glauben nicht an die angekündigte Rettung durch den am Montag von Mehrheitsaktionär Marc Roger vorgestellten libanesischen "Milliardär" Joseph Ferraye.

Zwar bestätigte dessen Anwalt in einem Communiqué, dass Ferraye mehr als fünf Milliarden Franken zustehen, die von einem Genfer Notar blockiert würden, doch die versprochenen 17 Millionen waren am Dienstagabend nicht in die Vereinskasse der Servettiens geflossen.

Ferraye, selbsterklärter Erfinder einer Löschmethode für brennende Erdölfelder, kämpft seit zehn Jahren um den Milliardenbetrag. Es ist nicht damit zu rechnen, dass er bis zum entscheidenden Gerichtstermin Servettes, am 31. Januar, über die nötigen Mittel verfügen wird, um den Konkurs der Genfer abzuwenden.

Geld aus dem Nahen Osten?

Trainer Adrian Ursea und seine Spieler haben aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben. Eine Investorengruppe aus dem Nahen Osten, die durch den Anwalt Nicolas Droz vertreten wird, bekommt immer mehr Rückhalt. Der Genfer Stadtpräsident Pierre Muller besuchte das Training Servettes und unterhielt sich bei dieser Gelegenheit lange mit Droz.

Auch Charles Berney, Vize-Präsident der Lizenzkommission der Swiss Football League und zurzeit für Servette als Berater tätig, glaubt an die Ernsthaftigkeit der asiatischen Investoren. Für ihn ist klar, dass der 17-fache Meister den Fall in die 1. Liga um jeden Preis verhindern muss. Michel Pont, Assistent von Nationalcoach Jakob Kuhn, hat dafür seine Hilfe angeboten. Er wird als technischer Berater zur Verfügung stehen, wie Droz mitteilte.

Roth nicht im Training

Für Servette gilt es nun rasch zu handeln. Acht Spieler haben den Verein bereits verlassen und für das weitere Kader drängt die Zeit, um im Notfall noch einen neuen Arbeitgeber zu finden. Deshalb entschied sich die Mannschaft zum Ultimatum, wie Christian Karembeu erklärte.

Nationalgoalie Sébastien Roth war beim gestrigen Training nicht anwesend und einer der talentiertesten Sommereinkäufe, der Chilene Jorge Valdivia, steht in fortgeschrittenen Verhandlungen mit den Boca Juniors.

Marc Roger erschien einen Tag nach seiner (verfrühten) Ankündigung, den Verein gerettet zu haben, nicht zum Mannschaftstraining. Der Südfranzose wird sich wohl demnächst von seiner Servette-Aktienmehrheit trennen müssen. Die von Droz vertretene Gruppe hat bereits angekündigt, ihm ein Angebot machen zu wollen.

(bert/Si)

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