2:1-Sieg in Tirana
WM 2014: WIR sind dabei!
publiziert: Freitag, 11. Okt 2013 / 20:30 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Okt 2013 / 23:58 Uhr
Die Schweiz hat es geschafft!
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Die Schweiz reist zum zehnten Mal an eine WM-Endrunde. Den letzten Schritt nach Brasilien vollziehen sie mit dem 2:1 in Albanien.

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Xherdan Shaqiri (48.) und Michael Lang (78.) schossen nach der Pause die Schweizer Tore zum vierten Auswärtssieg in dieser WM-Qualifikation. Hamid Salihi konnte mit einem von Torhüter Diego Benaglio verschuldeten Foulpenalty in der 89. Minute nur noch verkürzen. Die Schweiz ist nach dem hart erkämpften Sieg in Albanien zum ersten Mal schon vor dem letzten Spiel für ein grosses Turnier qualifiziert. Der Abschluss am nächsten Dienstag in Bern gegen Slowenien wird für sie zum Schaulaufen.

Die Zahlen von 21 Punkten aus neun Spielen zeugen von einer letztlich souveränen Kampagne. Doch in Tirana mussten die Schweizer lange leiden. Kurz nach der Pause erlöste Xherdan Shaqiri sie ein erstes Mal. Der Bayern-Star, der schon im Hinspiel im September 2012 in Luzern das erlösende Führungstor für die SFV-Auswahl gegen Albanien erzielt hatte und der seit der 33. Minute mit lädiertem Oberschenkel spielte, übernahm den Ball in der 48. Minute nach einem misslungenen Schuss von Granit Xhaka freistehend im Strafraum und schob aus elf Metern ein.

Lang mit Debüttor

Das Schweizer Tor fiel in die stärkste Phase der Albaner. Die Einheimischen erhöhten in den Minuten nach der Pause den Druck und kamen nach dem Schweizer Führungsstor zu ein paar gefährlichen Szenen und zu einer Reihe von Cornern. Zu einem wirklich gefährlichen Abschluss kamen die Albaner jedoch nur einmal: In der 76. Minute liess Rodriguez den eingewechselten Odise Roshi ziehen, der die Latte traf, bevor Stürmer Hamdi Salihi den Ball aus sechs Metern mit dem Kopf neben das leere Tor setzte. Nur zwei Minuten später schoss Aussenverteidiger Michael Lang nach einem Freistoss von Gökhan Inler das 2:0.

Erst jetzt, eine Viertelstunde vor dem Ende konnten die Schweizer aufatmen: denn bis zu dieser 78. Minute war es ein richtig ungemütlicher Abend für sie. Sie fanden nie richtig ins Spiel. Valon Behrami und Gökhan Inler konnten das Geschehen im Zentrum nie richtig beruhigen. Die Partie wurde sehr hart geführt, das Publikum war laut und unruhig und der Rasen im baufälligen Qemal Stafa holprig.

So kamen die Schweizer schon vor der Pause vor allem dann gefährlich vor das albanische Tor, wenn sie gegen die feurige Auswahl von «Shqiperi» Raum zu kontern vorfanden. In der 20. Minute war es zum Beispiel Shaqiri, der sich rechts durchsetzte, an den hintern Pfosten flankte, wo Valentin Stocker aus wenigen Metern nur den Pfosten traf. Oder elf Minuten später, als wieder Shaqiri von rechts kam, Xhaka bediente, der jedoch statt zu schiessen ein Dribbling versuchte und hängen blieb.

Den verpassten Chancen mussten die Schweizer eine Stunde später nicht mehr nachtrauern. Sie stehen zum dritten Mal in Serie als WM-Teilnehmer fest. Und es schien, als verneige sich sogar das heissblütige Publikum in Tirana vor dieser Leistung. Während dem Spiel waren viele Pfiffe gegen die Schweizer zu hören, natürlich vor allem gegen die albanisch-stämmigen Spieler. Doch nach dem Abpfiff durften auch die Schweizer unter dem warmen Applaus der rund 20'000 Fans in die Kabinen schreiten.

Um Platz 2 in der Gruppe E werden sich am Dienstag Island und Slowenien Fernduell liefern, der wahrscheinlich zur Barrage reicht. Island bleibt nach dem 2:0 gegen Zypern einen Punkt vor Slowenien (3:0 gegen Norwegen).

Albanien - Schweiz 1:2 (0:0)
Qemal Stafa, Tirana. - 20'000 Zuschauer. - SR Proença (Por). - Tore: 48. Shaqiri (Xhaka) 0:1. 78. Lang 0:2. 88. Salihi (Foulpenalty/Foul Benaglio an Roshi) 1:2.

Albanien: Berisha; Lila, Mavraj, Cana, Agolli; Kace; Gashi (55. Roshi), Abrashi (64. Hyka), Bulku, Rama (85. Mehmeti); Salihi.

Schweiz: Benaglio; Lang, Schär, Von Bergen, Rodriguez; Behrami, Inler; Shaqiri (53. Mehmedi), Xhaka, Stocker (68. Fernandes); Seferovic (89. Dzemaili).

Bemerkungen: Schweiz ohne Lichtsteiner (verletzt). Schweizer Ersatzspieler: Wölfli, Sommer, Kasami, Ziegler, Barnetta, Drmic, Derdiyok, Djourou, Senderos. 20. Kopfball von Stocker an den Pfosten. 76. Lattenschuss von Roshi. Verwarnungen: 48. Cana (Reklamieren). 56. Von Bergen (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 80. Schär (Foul). 88. Benaglio (Foul).

Resultate:
Albanien - Schweiz 1:2 (0:0). Island - Zypern 2:0 (0:0). Slowenien - Norwegen 3:0 (2:0).

Rangliste:
1. Schweiz 9/21. 2. Island 9/16. 3. Slowenien 9/15. 4. Norwegen 9/11. 5. Albanien 9/10. 6. Zypern 9/4.

(fajd/Si)

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