Basel vermeidet den Abstieg dank eines Unentschiedens in Schlieren
publiziert: Sonntag, 13. Jun 2010 / 18:30 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 13. Jun 2010 / 20:17 Uhr
Ziel erreicht: Der FC Basel bleibt erstklassig
Ziel erreicht: Der FC Basel bleibt erstklassig

Schlieren und Basel trennen sich im Barrage-Rückspiel 2:2. Nach dem 3:0 Heimsieg im Hinspiel bleibt Basel in der Nationalliga A.

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Die Schlieremerinnen standen zum Schluss der Saison vor einer schwierigen Aufgabe. Der FC Basel hatte im ersten der beiden Auf-/Abstiegsspiele nicht den Eindruck gemacht, den Zürcherinnen seinen Platz in der obersten Spielklasse überlassen zu wollen. Auch im Rückspiel traten die Baslerinnen zu Beginn selbstbewusst auf. Mit überfallartigen Angriffen suchten sie das Auswärtstor. Indes, Schlieren liess sich nicht beeindrucken und kam seinerseits mehrmals zum Abschluss. Namentlich in der 23. Minute musste sich Nadine Böni im Tor des FCB strecken, um einen heiklen Aufsetzer um den linken Pfosten zu lenken. Kurz darauf aber, in der 26. Minute, liess sie sich von Sheila Loosli bezwingen. Die Stürmerin hatte aus dem Halbfeld draufgehalten, der Ball segelte dreissig Meter durch die Luft und fand den Weg unter die Latte.

Rot-Blau, heute gelb- schwarz gekleidet, reagierte heftig. Gleich nach dem Anspiel hätte Mirjam Betschart nach einem Tohuwabohu im Strafraum beinahe den sofortigen Ausgleich erzielt. Basel störte früh und die Schlieremerinnen verloren viele Bälle schon im Aufbau. Dann beruhigte sich das Spiel wieder und die Baslerinnen spielten mit der Sicherheit derer, die die Zeit auf ihrer Seite glauben.

Die Hoffnung in Schlieren

Nach der Pause zeigte sich der FCB wieder aktiver. Die Mannschaft machte einen gut organisierten Eindruck, bestätigte aber ihre an Harmlosigkeit grenzende Unentschlossenheit im Abschluss. Schlieren wiederum glaubte an weitere Tore, fand aber die Mittel nicht, sie zu realisieren. Das Spiel lebte jetzt von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld. Erst die Einwechslung von Margaux Kalber brachte die Zürcherinnen auf neue Ideen. In der 67. Minute führte sie einen Konter über den Flügel, passte in die Mitte und fand Loosli, die den Ball flach und präzis einschoss. Der Captain der Schlieremerinnen unterstrich damit ihren Status als beste Spielerin auf dem Feld. Sie spielte auffallend überlegt, sorgte für Gefahr, wenn sie in die Spitze ging und löste gute Angriffe aus, wenn sie sich ins Mittelfeld zurückzog.

Wieder Frangoulis

Die Krönung dieser Leistung blieb ihr jedoch versagt. In der 76. Minute traf sie aus spitzem Winkel nur den Pfosten, der Ball sprang zu Carina Roscic, die den schwierigen Ball zum Entsetzen von Publikum und Mannschaft über das leere Tor schoss. Zu diesem Zeitpunkt stand das Spiel der Verlängerung und der FC Basel dem Abstieg nah. Näher kam er ihm nicht mehr. In der 89. Minute, als von den Bänken längst keine taktischen Anweisungen mehr kamen, sondern nur noch an den Glauben appelliert wurde, dribbelte Konstantina Frangoulis quer durch den Strafraum der Zürcherinnen und schoss den Ball ebenfalls an den Pfosten. Doch dieses Mal sprang er ins Tor. Danach verschwand die Angreiferin unter einer Traube jubelnder Mitspielerinnen. Der Traum der Schlieremerinnen war ausgeträumt. In der Nachspielzeit nahm ihnen Maja Hügin mit einem herrlichen Kopfballtreffer sogar noch den kleinen Trost, einen A-Ligsten geschlagen zu haben. Das Spiel endete 2:2. Basel sang und tanzte, die Schlieremerinnen standen im Regen und sprachen sich Mut zu.

Weitere Berichte und Hintergründe in der nächsten Ausgabe des Frauenfussball-Magazins.

(Martin Bieri/Frauenfussball-Magazin)

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