Präsidentschaftskandidat
Salman will FIFA aufteilen
publiziert: Mittwoch, 30. Dez 2015 / 21:55 Uhr
FIFA-Präsidentschaftskandidat Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa. (Archivbild)
FIFA-Präsidentschaftskandidat Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa. (Archivbild)

Der FIFA-Präsidentschaftskandidat Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa (50) will den kriselnden Fussball-Weltverband in zwei Organisationen aufteilen, sollte er am 26. Februar als Nachfolger von Sepp Blatter gewählt werden.

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Der asiatische Verbandschef aus Bahrain erklärte, er wünsche sich eine «Football FIFA» und eine «Business FIFA». Erstere solle für die politischen und fussballerischen Belange zuständig sein, während die «Business FIFA» für das Finanzielle und Kommerzielle verantwortlich wäre.

Salman erklärte, er habe vor, «externe Berater» einzubringen, unter ihnen einen Manager, der nicht zwingend aus dem Fussballbereich kommen müsse, sondern «einer, der Erfahrung im Turn-Around-Management hat.» Zu seiner eigenen Rolle im Falle einer erfolgreichen Wahl meinte das Mitglied der königlichen Familie Bahrains: «Ich würde keine Aufgaben im täglichen Geschäft übernehmen.» Zudem wiederholte er, dass er keinen Lohn annehmen werde.

Die anderen Kandidaten bei der in Zürich stattfindenden Wahl sind der Walliser UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino, der frühere französische FIFA-Funktionär Jérôme Champagne, der Präsident des jordanischen Fussballverbandes Prinz Ali bin al-Hussein und der südafrikanische Politiker und Geschäftsmann Tokyo Sexwale.

(bert/sda)

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