Chaos in Neuenburg
Ganzer Trainerstab entlassen: Tschagajew gibt sich der Lächerlichkeit preis
publiziert: Sonntag, 24. Jul 2011 / 19:20 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 24. Jul 2011 / 20:25 Uhr
Bulat Tschagajew.
Bulat Tschagajew.

Xamax' Besitzer Bulat Tschagajew hat wieder durchgegriffen: Diesmal traf der Zorn des Tschetschenen den Trainerstab.

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Nach nur 180 Minuten in der Axpo Super League und den Niederlagen gegen Luzern und in Basel entliess er das Führungsduo Ciccolini/Anderson. Dass Tschagajew einen kurzen Geduldsfaden hat, bekamen die Spieler und Funktionäre schon mehrfach zu spüren. Mit der Aktion in Basel bricht der tschetschenische Mehrheitsaktionär aber wohl sämtliche Rekorde.

Laut dem Westschweizer Internet-Portal von «20 Minutes» entliess er unmittelbar nach dem 0:2 im St.-Jakob-Park, der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel, den kompletten Trainerstab. Chefcoach François Ciccolini, der sportliche Direktor Sonny Anderson und Goalietrainer Jean-Luc Ettori erhielten mitgeteilt, dass sie bereits nicht mehr erwünscht seien. Wer das Trio beerbt, soll Tschagajew heute Montag bekannt geben.

«Ich wäre gerne geblieben»

«Man kann von uns keine Wunderdinge erwarten», sagte Ciccolini gegenüber «20 Minuten». «Ich wäre gerne geblieben, aber wir hätten mehr Zeit gebraucht. Wir haben ohne Unterbruch notfallmässig gearbeitet, das geht einfach nicht.» Wesentlich nüchterner formulierte es Anderson. «Er ist der Hauptaktionär, er entscheidet, wir haben nichts zu sagen.»

Neben den einschneidenden Veränderungen im Trainerstab soll Tschagajew auch zwei Spielern einen Vereinswechsel nahegelegt haben. Der Brasilianer Carlão und der Kameruner Augustin Gilles Binya, der Eigentorschütze zum 0:2 in Basel, erhielten die Nachricht laut dem Neuenburger Radiosender «RTN» von Präsident Andrej Rudakow ebenfalls unmittelbar nach Spielschluss übermittelt. Stürmer Carlão war erst vor zehn Tagen aus Japan geholt worden, Binya spielte seit zwei Jahren für Xamax. Der Torhüter Galatto, auch er erst seit wenigen Tagen in Neuenburg und im Startspiel gegen Luzern in der Anfangsformation, war bereits vor dem Spiel in Basel ausgemustert worden.

(pad/fussball.ch mit Agenturen)

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Der Verrückte
Warum ist es überhaupt erlaubt, die Mehrheit eines Clubs in ausländische Hände zu geben?
Das sollte schon nicht erlaubt sein.

Diese Milliardäre halten Fussballclubs als Status Quo, als Spielzeug.

Die von Ihnen erwähnte Propaganda während den Fussballübertragungen ist noch ein ganz anderes Thema.

Der SFV erteilt die Lizenzen ja eh immer, es gibt Clubs die sind unabsteigbar und unlizenznichterhaltend, egal ob die Auflagen erfüllt werden oder nicht.
Willkür und Machtmissbrauch
Der SFV muss sich fragen, ob es sinnvoll ist, einem Club die Lizenz zu erteilen, welcher in Händen eines Verrückten ist. Das Schweizer Fernsehen hat es zudem in der Hand, Spiele von Xamax zu boykottieren, weil es fragwürdig ist, kyrillische Schrift in einem Schweizer Stadion anzubringen und tschetschenische Tänzchen vorzuführen. Dieser Despot missbraucht die Schweiz, um Schwarzgeld zu waschen und aus der Ferne den mordenden Präsidenten Ramsan Kadyrow mit dieser Propaganda zu unterstützen. Hoffentlich überlegt sich in Zukunft jede Clubleitung vorher, an wen sie den Club verkaufen will.
Blitzrausschmiss
Wäre diese Art in der Schweiz ein Bisschen üblicher, wären sich vielleicht die Spieler eher bewusst, dass sie für's Geld auch dementsprechend mehr leisten sollten.
Wenn ich als Arbeitnehmer meine Leistung nicht bringe, werde ich auch emotionslos auf die Strasse gesetzt.
Vielleicht war das der benötigte "Kick", damit in Zukunft das Niveau ansteigt. Es darf kein Platz für Memmen sein, in der Superliga.
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