Shaqiri und Co. lassen Albanien keine Chance
publiziert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 22:38 Uhr
Die Nati-Cracks haben die Aufgabe gegen Albanien souverän gemeistert.
Die Nati-Cracks haben die Aufgabe gegen Albanien souverän gemeistert.

Die Schweiz bleibt in der WM-Kampagne ohne Verlustpunkt. In Luzern besiegt die SFV-Auswahl den weitgehend chancenlosen Aussenseiter Albanien 2:0. Shaqiri (23.) und Inler per Penalty (68.) skoren.

Offizieller Fanartikel Shop von Tranquillo Barnetta
barnettafan.ch
Hardungstrasse 55a
9011 St. Gallen
7 Meldungen im Zusammenhang
Damit haben sich die Schweizer eine perfekte Basis für den weiteren Verlauf der WM-Ausscheidung gelegt. Der Vorsprung auf die punktegleichen Verfolger Norwegen (2:1 gegen Slowenien), Zypern (1:0 gegen Island) und Albanien beträgt drei Zähler. Slowenien dagegen ist nach seinem Fehlstart sogar bereits klar distanziert.

Nur weil Tranquillo Barnetta gesperrt fehlte, war Valentin Stocker überhaupt erst in die Startformation gerückt. In der 65. Minute setzte er sich entscheidend in Szene - der zuvor eher zu Ungunsten der Schweizer «grosszügige» Schiedsrichter taxierte ein Foul gegen Stocker ohne Zögern als Penalty. Captain Gökhan Inler verwertete vom Elfmeterpunkt aus perfekt.

Coole Schweizer

Mit seinem zweiten Tor innerhalb von fünf Tagen entschied Inler das spezielle «Heimspiel» der vielen unbequemen Nebenschauplätze. Die Tribüne war zu über 50 Prozent von albanischen Anhängern besetzt, der Druck auf die albanisch-stämmige Fraktion innerhalb der Schweizer Equipe war spürbar. Doch die Auswahl von Ottmar Hitzfeld demonstrierte in Luzern, dass sie mit Widerstand jeglicher Herkunft umzugehen weiss.

Die Einheimischen reagierten auf die ungewohnten Verhältnisse in Luzern cool und weitgehend unbeeindruckt. Die Provokationen perlten am verlustpunktlosen Leader der Gruppe E ab. Stattdessen begegneten sie dem leidenschaftlichen, aber vor allem offensiv limitierten Kontrahenten mit der nötigen Zweikampfhärte - und abermals mit einer verblüffenden Effizienz.

Benaglio souverän

Noch ehe die Schweiz sich den ersten Vorteil verschaffte, hatte Diego Benaglio erstmals einzugreifen. Der bereits in Ljubljana fehlerlose Keeper entschärfte einen tückischen Weitschuss von Meha spektakulär. Ansonsten standen ganz in seinem Sinne andere Schweizer im Mittelpunkt.

Einer davon war erneut Xherdan Shaqiri. Den Bayern-Jungstar bekämpften die Albaner zunächst mit allen Mitteln. Dass der Schiedsrichter sie dabei (wie in Slowenien) gewähren liess, erstaunte. Aber der Schlüsselspieler der Schweiz liess sich nicht stoppen - weder von den Fouls noch von den gellenden Pfiffen der albanischen Anhänger, die sein Bekenntnis zum SFV nicht akzeptieren mochten.

Harmlose Albaner

In der 23. Minute kam ihm zupass, dass die Gäste in der Defensive die Orientierung gleich im Kollektiv verloren. Der Fürther Stamm-Verteidiger Mavraj schoss Shaqiri an - der Spielmacher der Schweiz liess sich die Offerte nicht entgehen. Er schlenzte den Ball perfekt und das geringste Problem ins Tor.

Mit seiner perfekten Aktion und seinem sechsten Treffer im 21. Länderspiel beeinflusste Shaqiri das Geschehen markant. Auf den mehr als zur Hälfte von albanischen Fans besetzten Rängen schwand die Euphorie spürbar. Und ohne ihren Enthusiasmus hatten auch die Albaner auf dem Rasen wenig auszurichten. In der zweiten Hälfte tauchten sie nur ein einziges Mal vor Benaglio auf.

Schweiz - Albanien 2:0 (1:0)
swissporarena. - 16'500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hategan (Rum). - Tore: 23. Shaqiri 1:0. 68. Inler (Foulpenalty/Stocker) 2:0.

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou, Von Bergen, Rodriguez; Behrami (73. Dzemaili), Inler; Shaqiri, Xhaka (91. Drmic), Stocker (78. Mehmedi); Derdiyok.

Albanien: Ujkani; Dallku, Cana, Mavraj, Lila; Bulku; Vila (55. Roshi), Kukeli (72. Hyka), Meha, Agolli; Bogdani (55. Cani).

Bemerkungen: Schweiz ohne Barnetta (gesperrt). Ersatzspieler (nicht eingesetzt): Wölfli, Sommer, Ziegler, Rossini, Winter, Nef, Fernandes, Gavranovic. Verwarnungen: 32. Behrami (Foul), 47. Dallku (Reklamieren), 72. Derdiyok, 74. Stocker, 88. Inler (alle Foul).

Die weiteren Resultate der Gruppe E:
Norwegen - Slowenien 2:1 (1:1). Zypern - Island 1:0 (0:0).

Rangliste:
1. Schweiz 2/6 (4:0). 2. Island 2/3 (2:1). 3. Albanien 2/3 (3:3). 4. Zypern 2/3 (2:3). 5. Norwegen 2/3 (2:3). 6. Slowenien 2/0 (1:4).

Die nächsten Spiele:
12. Oktober: Schweiz - Norwegen, Albanien - Island, Slowenien - Zypern.
16. Oktober: Island - Schweiz, Albanien - Slowenien, Zypern - Norwegen.

(pad/Si)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese fussball.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Dank den Siegen in der WM-Qualifikation gegen Albanien und Slowenien hat die Schweiz in der FIFA-Weltrangliste fünf Ränge ... mehr lesen
Die Nati-Cracks sind nun in der Weltrangliste einen Platz hinter Brasilien klassiert.
Die Schweizer Nati startete perfekt in die WM-Kampagne.
Das Schweizer Nationalteam wird die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Zypern im kommenden Jahr nicht wie ... mehr lesen
Google Trends Diese Woche wird von Gerüchten geprägt, die keinerlei Grundlage in der Realität ... mehr lesen
Nicht in Zermatt gestorben: Adam Sandler
Nati-Coach Ottmar Hitzfeld hielt seine Emotionen im Zaum. (Archivbild)
Ottmar Hitzfeld ordnete das 2:0 gegen Albanien nüchtern ein. «Es war gut, wie die Mannschaft dem Druck in diesem emotionalen ... mehr lesen
Nach dem 2:0-Erfolg gegen Albanien zeigten sich die Nati-Cracks Xherdan Shaqiri und Diego Benaglio äusserst zufrieden. mehr lesen
Weiss worauf es ankommt: Xherdan Shaqiri.
Weitere Artikel im Zusammenhang
John Arne Riise (r.) sichert den Skandinaviern den Triumph.
Im Duell der beiden wahrscheinlich härtesten Konkurrenten der Schweiz im ... mehr lesen
Zweiter Sieg im zweiten Spiel für die Schweizer Nationalmannschaft. In Luzern besiegt das Team von Ottmar Hitzfeld Albanien mit 2:0. ... mehr lesen
Xherdan Shaqiri in Aktion.
Retro-Fussballtrikots von der Schweizer Nati
Offizieller Fanartikel Shop von Tranquillo Barnetta
barnettafan.ch
Hardungstrasse 55a
9011 St. Gallen
Überraschenderweise nicht im Aufgebot zu finden.
Überraschenderweise nicht im Aufgebot zu finden.
Wichtiges Spiel gegen England  In seinem ersten SFV-Aufgebot setzt Vladimir Petkovic auf den Schweizer WM-Stamm. 18 Teilnehmer der vergangenen Copa in Brasilien werden auch für den Start der EM-Kampagne gegen England nominiert. 
Diego Benaglio im Nati-Dress ist ein Bild der Vergangenheit.
Diego Benaglio erklärt überraschend Nati-Rücktritt Die Schweizer Nationalmannschaft geht ohne ihre langjährige Nummer 1 in die Zukunft: 19 Tage vor dem ersten ...
Debut im Nationalteam  Im ersten Aufgebot des neuen Schweizer Nationaltrainers Vladimir Petkovic für den Auftakt der ...  
Vladimir Petkovic holt drei Neulinge ins Schweizer Nationalteam.
Petkovic verliert Konditionstrainer Vladimir Petkovic verliert vor dem Beginn seiner Amtszeit als Schweizer Nationaltrainer einen Mitarbeiter. Der ...
Vladimir Petkovic sucht einen neuen Konditionstrainer.
Titel Forum Teaser
  • Bodensee aus Arbon 2
    Petar Aleksandrov Grüezi Finde das eine sehr gute Verpflichtung . Für die Stürmer eine ... Fr, 01.08.14 02:58
  • Bodensee aus Arbon 2
    Nater Grüezi Wenn gleichwertiger Ersatz da ist , ist es tragbar . Aber war ... Fr, 01.08.14 02:51
  • Kassandra aus Frauenfeld 969
    Die Auguren Wie schön, das alles heute erst gelesen zu haben! Man kann sich ... Do, 10.07.14 18:56
  • Kassandra aus Frauenfeld 969
    Barça senkt den Level Hätten besser einen gut abgerichteten Bullterrier gekauft, wäre nicht ... Do, 10.07.14 18:23
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2396
    Unglaublich... dieses Gericht, das sogar arbeitende Steuern zahlende CH-Bürger auf das ... Do, 10.07.14 13:01
  • Kassandra aus Frauenfeld 969
    Neymar wurde brutal gefoult! Der Angreifer erlitt die Verletzung am Freitagabend in Fortaleza nach ... Sa, 05.07.14 10:28
  • LinusLuchs aus Basel 29
    Das passt zur FIFA Wo sehr viel Geld im Spiel ist, gibt es Leute mit krimineller Energie. ... Do, 03.07.14 08:29
  • Tamucksa aus Strengelbach 1
    Schweizer Nati WM 2014 Ich möchte der Schweizer Nati sagen dass Sie trotz Ausscheidens die ... Mi, 02.07.14 16:57
Die Zürcherinnen bekommen es mit Osijek zu tun.
Frauenfussball FCZ-Frauen treffen auf Osijek Die Frauen des FC Zürich spielen in den Sechzehntelfinals der ...
Fussball Videos
Abwehrstar Benatia  Er kostet den deutschen Rekordmeister rund 30 Millionen Euro.  
0:4 im Ligacup  Im dritten Pflichtspiel unter Trainer Louis van Gaal erlebt ...  
Keine Chance für Liverpool  Manchester City hat im Spitzenspiel gegen den FC ...  
Pleiten, Pech und Pannen  Sie sind zurück, die Dusel-Bayern...  
Mehr Fussball Videos
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 11°C 13°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 10°C 13°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 14°C 16°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 14°C 17°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 15°C 17°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 14°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 19°C 24°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten
Seite3.ch